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Composition corporelle

Berechnung des Idealgewichts

Drei historische Formeln zur Schätzung eines Referenzgewichts. Verwendung als Maßstab, nicht als alleiniges Ziel.

Geschlecht

Warum mehrere Formeln?

Keine Formel ist allgemein gültig. Sie wurden zu unterschiedlichen Zeiten (1960-1980) für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichen Zielen (öffentliche Gesundheit, Medikamente, militärische Rekrutierung) entwickelt. Der Vergleich mehrerer Ergebnisse ergibt eine fairere Spanne als eine einzelne Zahl.

Die drei verwendeten Formeln

Lorentz (1929)

Getrennte Männer und Frauen. Einfachste Formel: (Größe − 100) − (Größe − 150) / Koeffizient. Wird von Frauen oft als etwas niedrig empfunden.

Creff (1981)

Berücksichtigt das Alter (das „ideale“ Gewicht steigt mit dem Alter) und die Körperform. Geeignet für die klinische Lektüre, aber subjektiv hinsichtlich der Definition von „Morphologie“.

Rate mal (1974)

Ursprünglich für die Medikamentendosierung konzipiert. Wird in der Medizin häufig zur Berechnung von Dosen verwendet. Unterschätzen Sie oft das Idealgewicht sehr großer Menschen.

Wichtige Einschränkungen

Diese Formeln berücksichtigen nur die Größe (und bei Creff auch das Alter und die Körperform). Sie ignorieren Körperzusammensetzung : Ein muskulöser Sportler kann ohne gesundheitliche Probleme deutlich mehr als sein „Idealgewicht“ wiegen.

Für eine feinere Lesart: kombinieren mit BMI (was in einem gesunden Bereich liegt) und Körperfettanteil (wodurch zwischen Muskeln und Fett unterschieden wird). Das „Idealgewicht“ bleibt ein theoretischer Maßstab und niemals ein strenges Ziel.

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Questions fréquentes

Keine. Sie geben alle eine Schätzung mit einem Unterschied von ±5 kg an. Der Durchschnitt der drei ist ein vernünftiger Kompromiss, muss aber durch BMI und Körperfettanteil ergänzt werden.

Creff geht davon aus, dass ein etwas höheres Gewicht ab dem 40. Lebensjahr mit einer besseren Widerstandskraft gegen Krankheiten verbunden ist (klinische Studie aus den 1980er Jahren). Diese Idee bleibt in der neueren Literatur umstritten.

Nicht wirklich. Ein Rugbyspieler oder Gewichtheber kann bei einem sehr geringen Körperfettanteil sein „Idealgewicht“ um 15-20 kg überschreiten. Für Sportler ist Körperfett ein viel besserer Indikator.